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Mit dem bedarfsgerechten und ganzheitlichen Wohnparkkonzept soll älteren Menschen im Sinne einer Versorgungskette differenzierte Hilfeleistungen rund um die Uhr ambulant, teilstationär und stationär ermöglicht werden. Damit unterstützen wir die Entstehung eines neuen, ganzheitlichen übergreifenden Pflegestandortes und -verständnisses in der jeweiligen Region.
Nach dem Motto "Selbstständig, aber nicht allein" soll Sicherheit und Geborgenheit im Alter ermöglicht und so Selbstvertrauen geschaffen werden. "Wohnen in lebendiger Gemeinde" bedeutet im Sinne unseres Wohnparkkonzeptes, sinnstiftende Kontaktpflege und Beziehungen zum Gemeinwesen, wie Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten, Vereinen und Initiativen für ältere Menschen zu schaffen bzw. möglichst lange zu erhalten. Damit soll erreicht werden, das ältere Menschen möglichst lange am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen können.
Unter wohnortnaher Versorgung verstehen wir den Bau von Pflegeeinrichtungen in der Nähe des familiären Umfeldes des Nutzers. Es soll so vermieden werden, dass Menschen in der letzten Lebensphase ihren Lebensmittelpunkt verlieren, denn dies bedeutet auch den Verlust von Vertrautem, von Beziehungen und Kontakten.
Solche Einrichtungen bieten überschaubare Verhältnisse für die zukünftigen Bewohner, Personal und die Bevölkerung. Sie tragen damit zu Integration, Transparenz und Vertrauen bei.
Wohnlichkeit und Gemütlichkeit sind Bedingungen, die jeder an sein Zuhause stellt, um sich wohl zu fühlen. Wohnlichkeit und Überschaubarkeit lassen sich in kleineren Einrichtungen leichter realisieren. Sie sind auch räumlich und personell überschaubarer.
Dies ermöglicht gerade der immer größer werdenden Gruppe der demenziell Erkrankten, sich besser zu orientieren. Die Zahl der Personen, die im Haus ein- und ausgehen, ist geringer als in großen Einrichtungen, das Gefühl des Vertrautseins mit den Verhältnissen ist viel eher realisierbar.






