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20.10.2021

„Überwältigt, überrascht und bewegt“

Leutkirch – Auf große Resonanz ist die Hospizlichtaktion anlässlich des Welthospiztags am 9. Oktober in Leutkirch gestoßen. Fast 500 Kerzen wurden gegen freiwillige Spenden ausgegeben. Am Ende waren 1600 Euro in der Kasse, die je zur Hälfte der Ambulanten Ökumenischen Hospizgruppe Leutkirch sowie dem Hospiz Ursula in Leutkirch zu Gute kommen.

Freuen sich am Kerzenstand auf dem Bauernmarkt in Leutkirch über die gelungene Hospizlichtaktion: Claudia Bimm (links), Mitarbeiterin für psychosoziale Begleitung im Hospiz Ursula, und Ulrike Butscher, Koordinatorin der Ambulanten Ökumenischen Hospizgruppe. Foto: privat

Hospizlichtaktion bringt ansehnliche Spendensumme für die Hospizarbeit in Leutkirch

„Fast 500 Flammen haben am Welthospiztag in Leutkirch und Umgebung im Gedenken an sterbende und verstorbene Menschen gebrannt. Das ist ein schöner, bewegender Gedanke“, sagt Evelyn Mauch, die Leiterin des Hospiz Ursula. Gemeinsam mit der Ambulanten Ökumenischen Hospizgruppe Leutkirch hatte das stationäre Hospiz die Hospizlichtaktion organisiert und die Kerzen auf dem Bauernmarkt sowie auf dem Wochenmarkt angeboten. Auch in einigen Leutkircher Geschäften waren die Kerzen erhältlich. Sie sind beschriftet mit dem Satz von Franz von Assisi „Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen, aber wir können ein Licht anzünden.“ Mit dem Welthospiztag und der Kerzenaktion wird alljährlich auf die Hospizarbeit aufmerksam gemacht. Der Tag fördert einerseits die Solidarität mit den in der Hospizarbeit engagierten Menschen und gilt andererseits dem Gedenken an Sterbende und Verstorbene. Ein wichtiger Aspekt der Aktion ist der Kontakt und der Austausch mit interessierten Menschen. „Wir hatten an unserem Marktstand viele gute, tiefgründige Gespräche auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Es ging um ganz persönliche Geschichten ebenso wie um allgemeine Informationen zur Hospizarbeit in Leutkirch oder um konkrete Beratungen“, berichten Evelyn Mauch und Ulrike Butscher, Koordinatorin der Ambulanten Ökumenischen Hospizgruppe. „Überrascht und überwältigt“ waren die Organisatoren von der Spendensumme, die am Ende zusammenkam. 1600 Euro sind eingegangen und gehen je zur Hälfte an die Ambulante Ökumenische Hospizgruppe und an das Hospiz Ursula.

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