60 Interessierte stellen Fragen zur Landtagswahl
Heggbach - Teilhabe ermöglichen, Barrieren und Ängste abbauen – 60 Bewohner und Beschäftigte in Einrichtungen der St. Elisabeth-Stiftung nutzten am Dienstag die Gelegenheit, sich am Standort Heggbach bei einer in einfacher Sprache abgehaltenen Info-Veranstaltung über die Modalitäten bei der anstehenden Landtagswahl schlau zu machen.

Vorbereitung auf die Landtagswahlen in Heggbach. Foto: St. Elisabeth-Stiftung
Wie geht das mit dem Wählen? Wie viele Stimmen habe ich? Was ist ein Landtag, und was hat der mit mir zu tun? Eine ganze Kaskade solcher Fragen wurde in dieser intensiven frühabendlichen Stunde in der Turn- und Festhalle in Heggbach aufgeworfen und auch sogleich beantwortet. Zuständig dafür waren Katharina Drews (Vertrauensperson des Gesamtwerkstattrats), Patrick Marx (1. Vorsitzender des Heimbeirats), Judith Lautenschläger (1.Vorsitzende des Werkstattrats Laupheim) sowie Maximilian Klein (Psychologisch-Heilpädagogischer Dienst).
Damit in Anbetracht der breiten Spanne des Themas kein trockenes Referat in Überlänge draus wird, hat das Quartett die Fragen und die Antworten in ein kurzweiliges verbales Ping-Pong verpackt.
Das Publikum verfolgte es mit Spannung, stellte bereits während dieses ersten Teils erste Zwischenfragen, erst recht dann hinterher in der abschließenden und intensiv genutzten Fragerunde. Man spürte, dass einigen der Gäste ihre Fragen förmlich unter den Nägeln brannten und sie sich bereits im Vorfeld ihre Gedanken gemacht hatten. Sie betrafen nicht allein die Formalitäten rund um den Wahlvorgang, sondern auch politische Inhalte. Für den „Unterschlupf“ von Flüchtlingen wurde plädiert, für mehr „Barrierefreiheit“ und ganz generell für die Teilnahme an der Wahl, „damit es gut weiterläuft“ und die „Demokratie gestärkt wird“. Natürlich wurde auch die Möglichkeit der Teilnahme per Briefwahl ausführlich erläutert.
Die Wahlprogramme selbst der am 8. März antretenden Parteien blieben jedoch komplett außen vor. Moderator Simon Eckroth verwies auf die strikte Neutralität der Veranstaltung und erweiterte dieses strikte Gebot schließlich auf den Kreis der Betreuenden, die bei der Wahl zwar assistieren, aber keine Empfehlung aussprechen dürften.
Eckroth empfahl, sich diese Informationen über die Programme selbst zu beschaffen, etwa über den „Wahl-O-Mat“. Dabei handelt es sich um eine internetbasierte Wahlentscheidungshilfe, die von der Bundeszentrale für politische Bildung betrieben wird.
