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26.06.2017
St. Elisabeth-Stiftung, Bad Waldsee

Besuch aus Mexiko in der Stiftungszentrale

BAD WALDSEE-Delegation informierte sich über Gemeindepastoral und soziale Einrichtungen in der Diözese.

Eine Delegation aus Mexiko informierte sich im Beisein von zwei Dolmetscherinnen bei Seelsorgerin Katharina Vannahme (rechts mit blauem Würfel) über die vielfältigen Aufgaben der St. Elisabeth-Stiftung Bad Waldsee. Foto: Ziegler / St-Elisabeth-Stiftung

Eine siebenköpfige Delegation aus Mexiko informierte sich während ihres Aufenthaltes in der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee auch über die Aufgaben der St. Elisabeth-Stiftung. Mit den Patern Raul Martinez Arreortua und José Sanchez Sanchez an der Spitze ließen sich die Gäste aus Südamerika von Stiftungsseelsorgerin Katharina Vannahme die Geschäftsbereiche und die pastorale Arbeit vorstellen. In ihrem Heimatland gibt es weder Einrichtungen für Altenhilfe noch Hospize. „Bei uns werden die alten Leute in ihren Familien gepflegt und sterben daheim“, sagte Pater Raul. Er berichtete von den wirtschaftlichen Problemen in seinem Land und bezeichnete die Regierung als „korrupt“. Die Geistlichen waren in Begleitung von fünf Frauen, die sich in ihren Gemeinden sozial engagieren. Bei ihrem dreiwöchigen Besuch in der Diözese Rottenburg-Stuttgart besichtigten sie deshalb soziale Einrichtungen und landwirtschaftliche Betriebe; zudem interessierten sie sich für die Pastoral in den Kirchengemeinden. Den Kontakt zum Stiftungsstandort Bad Waldsee stellte Pfarrer Thomas Bucher her, der vor drei Jahren mit einer diözesanen Gruppe pastorale Initiativen in Mexiko besuchte und nun zum Gegenbesuch einlud.