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17.03.2015
Sinn-Welt im Jordanbad, Biberach

Kinder bereiten sich in der Sinn-Welt auf ihre Erstkommunion vor

BIBERACH – Am Samstag und Sonntag, 14. und 15. März, haben rund 180 Kommunionkinder, Eltern und Geschwister aus der Seelsorgeeinheit St. Benedikt Ochsenhausen die Sinn-Welt im Jordanbad besucht. Die Besuche gehörten zur Vorbereitung der Kinder auf ihre Erstkommunion.

Das Erlebnis in der Sinn-Welt ermöglichte den Kommunionkindern, sich gemeinsam mit ihrer Familie mit religiösen Themen zu beschäftigen.  Außerdem konnten sich die Familien untereinander besser kennen lernen. Geleitet wurden die Gruppen von dem Gemeindereferenten der Seelsorgeeinheit St. Benedikt in Ochsenhausen, Robert Gerner. Der Besuch in der Sinn-Welt hat sich in Gerners Konzept bewährt - bereits zum vierten Mal kam er mit Kommunionkindern hierher: "Die Kinder lernen Hintergründe zu unseren Unterrichtsthemen und erleben gleichzeitig spannende Phänomene für all ihre Sinne. Das ist für mich eine ideale Mischung."

Die Mitarbeiterinnen der Sinn-Welt boten den Kindern und ihren Familien drei Führungsprogramme, die speziell angepasst waren an das Erstkommunions-Motto "Mit meinem Gott spring ich über Mauern". Schwester Yvonne Baumann behandelte mit den kleinen und großen Besuchern die Schöpfungsgeschichte und zeigte ihnen, dass es überall Möglichkeiten gibt die Umwelt zu schützen. Indem die Familien gemeinsam aus Kanthölzern eine begehbare Brücke bauten, erlebten sie, dass sie mehr erreichen können, wenn alle zusammen helfen.

In einer zweiten Führung ging es um das Thema "Teilen". Eine Mitarbeiterin der Sinn-Welt erzählte den Kindern in einem abgedunkelten Raum die Geschichte von zwei Laternen: Die zweite Laterne gibt der ersten etwas von ihrem Feuer, danach leuchten beide zusammen noch heller. Die Runde behandelte weitere Geschichten zum Teilen, beispielsweise die Geschichte des Heiligen St. Martin. Schließlich führten zwei weitere Mitarbeiterinnen jeweils eine Gruppe von Familien durch die Sinn-Welt. Dabei konnten die Eltern mit ihren Kindern darüber staunen, dass sie einen 500 Kilogramm schweren Granitblock durch Reibung zum Schwingen bringen konnten oder dass sie in Sand auf einer Kupferplatte mit einem Geigenbogen Schwingungswellen erzeugen konnten.

Anschließend verwandelten Gemeindereferent Gerner und die Familien der Kommunionkinder die Sinn-Welt kurzzeitig in ein Kaffeehaus. Der Tag endete mit einem Gottesdienst, den Gemeindereferent Gerner in der Kirche St. Johannes des Jordanbads abhielt.