Schließen Menü
28.06.2018
Heggbacher Wohnverbund

Zur Ruhe kommen und sich berühren lassen

UMMENDORF/JORDANBAD –  „Kapellenklang“ gastiert am 01. Juli um 19 Uhr mit einem musikalischen Abendgebet in der Kirche St. Johannes im Jordanbad bei Ummendorf. Die Gruppe holt damit ihren im März krankheitsbedingt ausgefallenen Auftritt nach. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Diese widmet „Kapellenklang“ in diesem Jahr dem Projekt „Unvergessene Heggbacher“.

Schon seit mehr als zehn Jahren gibt es „Kapellenklang“, in der aktuellen Besetzung – Claus Machleidt (Gitarre), Mirjam Knaus (Cello) und Simone Salzer (Gesang und Sopransaxophon) – seit sechs Jahren. „Für uns sind die schönen Kapellen und Dorfkirchen Oberschwabens und der Bodenseeregion ein wichtiger Teil unserer Kultur und unseres kirchlichen Lebens“, sagt Claus Machleidt. „Mit unseren Abendgebeten möchten wir einen Beitrag leisten, dass diese kleinen, feinen sakralen Räume belebt bleiben.“ Mehr als ein Dutzend dieser musikalischen Abendgebete spielt die Gruppe jedes Jahr zwischen Bodensee, Alb und Allgäu.

Am 1. Juli 2018 kommen die drei in der Region verwurzelten Musikerinnen und Musiker in die Kirche St. Johannes im Jordanbad bei Ummendorf und laden die Besucher ein, sich von Musik erfreuen und berühren zu lassen. Zu Gehör kommen neue und alte Lieder und Psalmen aus dem neuen Gotteslob, aber auch eigene Kompositionen und Improvisationen. Manch altes Lied erwacht durch die besondere Interpretation der Gruppe „Kapellenklang“ zu neuem Glanz und neuer Stärke.

Die zum Evangelium des Tages ausgewählten Stücke des musikalischen Abendgebets laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen, für den Tag zu danken, einfach zuzuhören und da zu sein und durch dieses Innehalten vielleicht auch Gott wieder in die Mitte des Lebens zu rücken.

Info: Das musikalische Abendgebet beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Diese widmet „Kapellenklang“ in diesem Jahr dem Projekt „Unvergessene Heggbacher“.

Auf dem Heggbacher Friedhof finden Menschen, die viele Jahre in den dortigen Wohngruppen gelebt und kein Familiengrab haben, ihre letzte Ruhe. Mit den Konzertspenden können Namenssteine und die Pflege der Urnengräber finanziert werden.
Mehr über die Musikerinnen und Musiker erfährt man auf www.kapellenklang.de