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21.02.2019
Kinder-Jugend-Familie

Viel Platz für umfassende Theraphie und Begleitung

EHINGEN –  Vor neun Jahren hat die St. Elisabeth-Stiftung die Interdisziplinäre Frühförderstelle im Ehinger Kreiskrankenhaus von der Alb-Donau-Klinik GmbH übernommen. Vergangene Woche ist die Einrichtung in die ehemaligen Verwaltungsräume des Möbelhauses Borst am Karpfenweg in Ehingen-Nasgenstadt umgezogen.

(von links): Annika Dangel, Barbara Binner, Antje Kosmala, Madita Kerler und Stefanie Kemmerer sind begeistert von den neuen Räumen der Interdisziplinären Frühförderstelle in Ehingen-Nasgenstadt.

 Im hinteren Bereich des Möbelhauses findet man gebäudenahe Parkplätze. Mit dem Aufzug erreicht man bequem die neuen Räume im vierten Obergeschoss, die von dem Möbelhaus früher als Verwaltungsbereich mitgenutzt wurden. Am Dienstag hat die Frühförderstelle dort den Betrieb aufgenommen.
„Wir als Team sind richtig begeistert, ebenso die Kinder und Eltern, die bis jetzt schon hier waren. Wir haben viel mehr Platz als vorher und es ist alles hell und freundlich“, schwärmt die kommissarische Leiterin Annika Dangel. Die 220 Quadratmeter bieten in mehreren Betreuungs- und Therapieräumen ideale Möglichkeiten für eine diskrete Beratung und intensive Betreuung. Der Umzug in größere Räume war auch deshalb notwendig, weil die Interdisziplinäre Frühförderstelle im Vorjahr um das Angebot der Physiotherapie erweitert wurde. Im Herbst ist ein Tag der offenen Tür in den neuen Räumlichkeiten geplant.
Die Interdisziplinäre Frühförderstelle fördert und betreut Kinder mit Behinderung  und Entwicklungsverzögerungen vom Säuglingsalter bis zum Schuleintritt. Die medizinisch-therapeutischen Behandlungen werden von den Krankenkassen übernommen, den pädagogisch-psychologischen Bereich fördert der Landkreis. Für die Eltern der betroffenen Kinder ist das Angebot kostenfrei. Die Förderung in der Interdisziplinären Frühförderstelle Ehingen erfolgt in einem siebenköpfigen Team aus Ergotherapeuten, Heilpädagogen, Logopäden, einer Psychologin und Physiotherapeuten.