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28.02.2020

Gemeinsam beten und singen in Heggbach

HEGGBACH - Eine besondere Atmosphäre wird am 12. März die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes um 19 Uhr in der Kirche St. Georg im Hag in Heggbach umfangen: Ein Vorbereitungsteam der Katholischen Seelsorgeeinheit Donau-Winkel und der evangelischen Kirchengemeinden Rottenacker und Munderkingen gestalten zusammen mit der Seelsorge der St. Elisabeth-Stiftung eine Feier im Geist der Taizé-Gemeinschaft.

Am 12. März findet ein Taizé-Gottesdienst in Heggbach statt. Foto: St. Elisabeth-Stiftung

Das Vorbereitungsteam und die Bewohnerschaft Heggbachs freuen sich über Gäste von auswärts. In entspannter Stimmung will man mit den meditativen Taizé-Gesängen in Gemeinschaft beten und singen, Gott loben, danken und Bitten an ihn richten. Mit den schlichten aber tiefen Liedern und Gebeten können die Besucherinnen und Besucher ihr Leben zur Sprache bringen und sich berühren lassen. Der Gottesdienst beginnt um 19 Uhr. Anschließend ist Zeit zur Begegnung und für Gespräche bei Zopfbrot und Getränken.

Treffpunkt Taizé
Die Gemeinschaft von Taizé, 1949 gegründet, ist ein internationaler ökumenischer Männerorden. Prior war bis 2005 der Schweizer Roger Schutz, seit 2005 steht  der Deutsche Alois Löser den rund hundert Brüdern aus 25 Ländern vor. Vor allem junge Menschen kommen immer wieder nach Taizé im französischen Burgund, um dort gemeinsam Glauben zu erleben, zu singen und zu beten. Die Gemeinschaft vertritt keine eigene Theologie. Frère Roger betonte: „Wir wollen vor allem Menschen sein, die anderen zuhören. Wir sind keine Lehrmeister.“ Besucher werden gestärkt und ermutigt, sich in ihren jeweiligen Heimatgemeinden zu engagieren. Die von den Brüdern hergestellten Taizé-Kreuze aus Emaille verbinden zwei christliche Symbole: Kreuz und  Taube. Das Kreuz erinnert an Tod und Auferstehung Jesu und die Hoffnung auf Erlösung. Die Taube ist Symbol des Friedens. Charakteristisch sind zudem die Gesänge. Einstrophige Lieder, die vielfach wiederholt werden, oft vierstimmig. Manche fanden auch den Weg ins katholische und evangelische Gesangbuch. Fast alle Lieder können in Latein und  in mehreren Sprachen gesungen werden, sie basieren oft auf einer Bibelstelle. In Taizé wird mit Gesängen gebetet, sich über den Glauben ausgetauscht und der Glaube gefeiert. Kerzen spielen nicht nur in der „Nacht der Lichter“ eine wichtige Rolle.