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03.11.2021

Kooperationsvertrag zu Hospiz in Böblingen

BÖBLINGEN - Die St. Elisabeth-Stiftung wird in Böblingen ein weiteres Hospiz betreiben. Der Baubeginn ist für das Jahr 2022 vorgesehen.

Bild v.l.nr.: vorne Andrea Thiele (Vorständin St. Elisabeth-Stiftung) und Erster Bürgermeister Tobias Heizmann (Stadt Böblingen), dahinter Dekan Anton Feil (für die Böblinger Kirchengemeinden), Matthias Ruf (Vorstand St. Elisabeth-Stiftung), Christiane Mayer (stellv. Leiterin Amt für Soziales, Stadt Sindelfingen), Maria Dries-Koblowsky (1. Vorsitzende Hospizverein Böblingen/Sindelfingen e.V.) und Martin Wuttke (Erster Landesbeamter, Landkreis Böblingen).

Am 3. November haben Andrea Thiele und Matthias Ruf dazu einen Kooperationsvertrag mit dem Landkreis Böblingen, den Städten Böblingen und Sindelfingen, den Böblinger Kirchengemeinden sowie dem Hospizverein Böblingen-Sindelfingen e.V. unterzeichnet.

Der Kooperationsvertrag sichert die Übernahme des sogenannten Abmangels in den ersten fünf Jahren des Hospizes. Der Abmangel entsteht, weil der Anteil der Krankenkassen an den Kosten des laufenden Betriebs eines Hospizes per Gesetz auf 95 Prozent gedeckelt ist.

Hintergrund:

Im Frühjahr 2017 gründet sich eine Initiative aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern für die Etablierung eines stationären Hospizes in der Region Böblingen/Sindelfingen unter dem Motto „Ein Hospiz für uns“. Das Projekt nahm durch einen interfraktionellen Antrag im Gemeinderat der Stadt Böblingen und der daraufhin folgenden Gründung eines Hospizvereins Gestalt an. Zwischenzeitlich ist auch der Standort mitten in Böblingen auf einem Grundstück der Böblinger Baugesellschaft geklärt. Die St. Elisabeth-Stiftung baut dort nicht selbst, sie wurde angefragt, das Hospiz zu betreiben.