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15.01.2018
St. Elisabeth-Stiftung, Bad Waldsee

Ehrennadel in Gold für 40 Jahre im Dienst der Caritas

BAD WALDSEE - Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock hat drei Mitarbeiterinnen und einen Mitarbeiter der St. Elisabeth-Stiftung zum 40-jährigen Dienstjubiläum gratuliert. Alle vier erhielten die goldene Ehrennadel der Caritas.

Agnes Baur, Dr. Rainer Öhlschläger (Vorsitzender des Stiftungsrats), Marianne Reich, Peter Wittmann (Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung), Dr. Holuscha-Uhlenbrock (Diözesan-Caritasdirektorin), Matthias Ruf, (Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung), Edwin Penteker, Karin Weiß. (Foto: Christian Metz/St. Elisabeth-Stiftung)

Peter Wittmann, Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung, dankte den Geehrten für ihren Einsatz für Menschen. „Sie haben sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Veränderungen ihrer Arbeitsfelder stellen müssen“, sagte Wittmann. „Und doch haben Sie nie ihr Ziel, Menschen zu begleiten, aus den Augen verloren.“ Für Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Holuscha-Uhlenbrock war diese Ehrung „etwas ganz Besonderes“. Sie betonte, dass eine so lange Dienstzeit bei einem einzigen Unternehmen selten sei.

Agnes Baur ist Heilerziehungspflegehelferin und arbeitet im Heggbacher Wohnverbund. Sie war 25 Jahre in der Nachtbereitschaft beschäftigt und ist aktuell in Heggbach in einer Wohngemeinschaft für Männer mit herausforderndem Verhalten tätig. Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock hob in ihrer Laudatio den „liebevollen und fürsorglichen Umgang“ hervor, den Agnes Baur mit Menschen mit Behinderungen pflegt.

Marianne Reich ist gelernte Damenschneiderin und arbeitete 27 Jahre als Schneiderin im Jordanbad. Sie übernahm dort auch die Anleitung der hauswirtschaftlichen Auszubildenden. Seit 2004 ist sie im Heggbacher Wohnverbund unter anderem in der Wäscheausgabe tätig. Bei Anlässen wie dem Heggbacher Sommerfest sind zudem ihre gestalterischen Fähigkeiten gefragt.

Karin Weiß ist im Bereich Wohnen und Begleiten in Ingerkingen beschäftigt. Im Nachtdienst betreute sie in ihren 40 Dienstjahren insgesamt rund 400 Kinder mit Behinderungen pflegerisch und pädagogisch. Ihre Arbeit zeichne sich durch großes Engagement und Verantwortungsbewusstsein aus, sagte Holuscha-Uhlenbrock.

Edwin Penteker, gelernter Kfz-Mechaniker, arbeitet seit 40 Jahren als Gruppenleiter in der Werkstatt für behinderte Menschen in Biberach. Er ist Arbeitserzieher in der Schlosserei. Als solcher leitet er Schweißarbeiten an und bildet auch Menschen mit Behinderungen zu Schweißern aus. Holuscha-Uhlenbrock zeigte sich besonders beeindruckt davon, dass Teile aus der Schlosserei in Windkraftanlagen, Hochdruckreinigern, Zahnarztstühlen oder Kühlschränken ihre Verwendung finden.