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21.10.2016
WfbM Ehingen

Vielfach „Danke“ an Mitarbeiter und Beschäftigte

EHINGEN - Ein berührend gestalteter Dankgottesdienst sowie die Ehrung langjähriger Beschäftigten und Mitarbeitenden prägten das Jubiläumsfest für 40 Jahre Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Ehingen.

Das Betriebsjubiläum sei ein guter Anlass, um „Danke“ zu sagen: für das Miteinander am Arbeitsplatz, für das Aufrichten in schweren Tagen, für die menschlichen Begegnungen in vier Jahrzehnten. So fasste es Vikar Kilian Krug am Dienstagnachmittag in der Kirche St. Michael zusammen. Viele Beschäftigte und deren Angehörige sowie Mitarbeitende waren gekommen, um „Danke“ zu sagen für 40 Jahre Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Ehingen als Einrichtung des Heggbacher Werkstattverbunds der St. Elisabeth-Stiftung.

Der Geistliche griff das Gleichnis vom Sämann auf. Unter der Leitung von Roswitha Maurer wurde von Beschäftigten der Niederlassung WfbM Ehingen das vielfältige Leben in der Werkstatt veranschaulicht. Sie zeigten auf vier großformatigen Bildern Vögel, die Saat fressen, Senfkörner, die im steinigen Boden nicht aufgehen können oder Dornen, die feine Triebe ersticken sowie fruchtbaren Boden. „Bei Menschen mit hartem Herz kann Gottes Wort nicht aufgehen, weil seine Worte nicht gehört werden. Oft geben Menschen schnell auf, wenn etwas Mühe macht. Es gibt auch Einflüsse von außen, denen man sich nicht gewachsen fühlt. Sorgen des Alltags und der Wohlstand ersticken Gottes Wort“, erklärte der Vikar. Die Saat, die aufgeht, stünde für die Freude am Arbeitsplatz, an dem man Fähigkeiten und Taten einbringen kann. Ein Jubiläum biete Gelegenheit, zurückzublenden. Nicht alles sei gelungen, aber doch vieles. „Wichtig ist, dass man nie die Hoffnung aufgibt. Und dass man die Herzen für die Liebe von Gott öffnet“, machte der Vikar deutlich.

Beschäftigte und Mitarbeitende der Niederlassung WfbM Ehingen gestalteten auch die Fürbitten. Beim Vater unser standen der Geistliche und die Jubilare um den Altar und hielten einander die Hände. Den feinen gesanglichen Rahmen beim Dankgottesdienst setzte der Werkstattchor unter Leitung von Heinz Schlumberger.
Bei der anschließenden Jubilarfeier im Speisesaal der Werkstatt würdigten die Niederlassungsleitungen Martin Locher (Produktion und Dienstleistung), Marion Staudhammer (Begleitende Dienste) und Anne Gloede-Maier (Förderung und Betreuung) langjährig Beschäftigte und Mitarbeiter mit Urkunden, Blumen und Präsentkörben.

Für 40 Jahre geehrt wurden: Heinrich Blank, Theresia Schneider und Silvia Schulze. 25 Jahre arbeiten hier Aydin Dogan, Johann Becker und Oliver Unmuth.  Christine Bausenhart, Norbert Hartmann und Andrej Rusch gehören seit 20 Jahren dazu. Ayse Aydin, Barbara Grupp, Heike Hafner, Marko Hesse, Andreas Knab, Norbert Kutz, Rudolf Maichel und Uwe Tritschler  sind jeweils zehn Jahre dabei. Folgende Mitarbeitende wurden ebenfalls geehrt: Carola Brünkers und Marion Staudhammer (zehn Jahre), Eberhard Leis (20), Beate Huber und Klaus Müllerschön (25).