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11.07.2025

Beste Stimmung beim Schützenauftakt

HEGGBACH – Die Wetteraussichten versprachen nichts Gutes, doch pünktlich zum traditionellen Auftakt des Biberacher Schützenfests in Heggbach hörte es auf, zu regnen und sogar die Sonne blitzte ab und zu durch. So säumten wieder zahlreiche Interessierte die Wege, als der Umzug wie gewohnt an den Häusern vorbeizog. Einziger Unterschied: Als Vorsichtsmaßnahme vor weiteren Regengüssen fand alles Weitere bei bester Stimmung im Haus Elisabeth statt.

Schützenauftakt in Heggbach: Zum Dank erhielten Vorstandssprecherin Andrea Thiele (2. von links), Heimbeiratsvorsitzende Elisabeth Ackermann (rechts) sowie Geschäftsbereichsleiterin Teilhabe und Inklusion, Renate Weingärtner, einen Blumenstrauß überreicht – von Rainer Fuchs, Vorsitzender der Schützendirektion. Foto: Johannes Braun/St. Elisabeth-Stiftung

Es dauerte eine Weile, bis sich die Gruppen, die am Umzug mitwirkten, sowie die Gäste, die den Gruppen zujubelten, im Haus Elisabeth versammelten. Aber nach und nach verteilten sich Heggbacher Trommler, die Heggbacher Müllergruppe, die Kleine Schützenmusik, die Schwedenmusik sowie die Kleinen Schützentrommler und Schützenpfeifer in den verschiedenen Stockwerken. Das hatte den Reiz, dass es bei den Musikstücken immer mal wieder aus einer anderen Richtung tönte.

„A scheene Schütza!“, mit diesen Worten gleich zu Beginn ihrer Rede hatte Andrea Thiele sofort die Aufmerksamkeit der Bewohnerinnen und Bewohner, der Mitarbeitenden sowie der Angehörigen und Gäste auf ihrer Seite. Im Zentrum der Ansprache der Vorstandssprecherin der St. Elisabeth-Stiftung stand die starke Gemeinschaft und der große Zusammenhalt, den das Schützenfest für Biberach und das gesamte Umland bedeute. „Solche Feste sind mehr als Tradition, sie sind ein Stück Heimat, ein Ort der Wiederbegegnung, der Halt und ein Gefühl von Zugehörigkeit gibt“, sagte Thiele und ergänzte unter großem Applaus der interessierten Zuhörer im Haus Elisabeth: „Wir gehören zusammen!“

Gerade in einer Welt, in der vieles schneller und lauter werde, sei so ein Fest ein wohltuendes Gegengewicht, das entschleunige, erde, berühre. „Das Schützenfest zeigt uns, wie viel Kraft in Gemeinschaft steckt – und wie wertvoll es ist, wenn wir zusammen feiern“, betonte die Vorstandssprecherin. Das Schützenfest bringe es auf den Punkt: Rund um mich her ist alles Freude – ein Satz, der nicht nur für diese Tage, sondern auch gerne darüber hinauswirken dürfe.  So wünschte sie allen Frohe Tage und gute Begegnungen und: „Scheene Schütza!“

Anschließend sprach die Vorsitzende des Heimbeirats, Elisabeth Ackermann. Sie verband Feste, wie das Biberacher Schützenfest oder auch das Laupheimer Kinder- und Heimatfest, als wertvolle Ergänzung zum Alltag, die das Zugehörigkeitsgefühl bei der Bewohnerschaft enorm stärke. So nähmen an beiden Festen auch Gruppen aus der ganzen Umgebung der beiden Städte teil und ermöglichten so Teilhabe und Freude.

Mit einem „Hallo Heggbach“, begann Rainer Fuchs unter dem Jubel der Besucherschar seine Rede. Der Vorsitzende der Schützendirektion Biberach ging in seiner Begrüßung auf die Offenheit, Vielfalt und insbesondere das wertschätzende Miteinander ein, das beim Schützenfest besonders gelebt werde. „Wir freuen uns sehr, dass wir heute wieder zusammen den Schützenauftakt feiern. Stadt und Umland – Hand in Hand“, brachte es Fuchs auf den Punkt. Insbesondere dankte der Vorsitzende der Schützendirektion den „geschätzten Betreuerinnen und Betreuern“, die mit fachlicher Kompetenz, viel Empathie, Geduld und Hingabe den ihnen anvertrauten Menschen Sicherheit, Wertschätzung und ein Zuhause geben. „Sie ermöglichen es den Bewohnerinnen und Bewohnern, ein erfülltes und weitgehend selbstbestimmtes Leben zu führen“, führte Fuchs aus und ergänzte: „Mit unserem Besuch machen wir die Verbundenheit der Schützendirektion Biberach zu Ihnen sichtbar.“

Am Ende seiner Rede bedankte sich Rainer Fuchs noch mit Ehrungen für Mitgliedschaft in der Trommlergruppe, die in den beiden Historischen Festzügen einen wichtigen Teil innerhalb der Müllergruppe innehabe. Die begehrte Nadel steckte indes Schützenbeirat Thorsten Lutz an. So wurde Stefan Orlow (drei Jahre) sowie Paul Cole, Stefan Lauterwasser und Kevin Vinke (alle zehn) geehrt. Zum Dank erhielten Andrea Thiele, Elisabeth Ackermann sowie Renate Weingärtner einen Blumenstrauß überreicht. Nach dem gemeinsamen Singen des Schützenlieds klang der Abend in gemütlichem Beisammensein aus.

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