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24.05.2018
Heggbacher Wohnverbund

Lourdes-Grotte erstahlt in neuem Glanz

HEGGBACH - Eine Lichterprozession und eine Maiandacht war in Heggbach der Rahmen für die Einweihung der restaurierten Lourdes-Grotte. Weihbischof Thomas Maria Renz spendete den Segen.

Bei der Einweihungsfeier war deutlich spürbar, wie sehr Bewohner, Mitarbeiter und Bürger aus den benachbarten Gemeinden die Wiedereröffnung der Lourdes-Grotte herbeigesehnt hatten. Sie zogen in einer Lichterprozession zur restaurierten Lourdes-Grotte, um gemeinsam eine Maiandacht zu feiern.

Eine besondere Beziehung zur Lourdes-Grotte haben die Franziskanerinnen von Reute, viele von ihnen kamen nach Heggbach zur Andacht. Auch Peter Wittmann und Matthias Ruf, die Vorstände der St. Elisabeth-Stiftung, waren bei der Wiedereröffnung des Symbols für Glauben, Schutz und Hilfe dabei.

Die St. Elisabeth-Stiftung hat die Lourdes-Grotte als spirituelle Stätte der Andacht, Stille und des Gebets sowie als Versammlungsort für Gottesdienste bewahrt. „Die Grotte ist ein wertvolles geistliches Erbe. Viele Menschen aus der Region kommen hierher, um der Heiligen Maria als Mutter Gottes ihre Bitten, Sorgen, Nöte und Anliegen anzuvertrauen“, sagte Renate Weingärtner, die Leiterin des Heggbacher Wohnverbunds der St. Elisabeth-Stiftung.

Maselheims Gemeindepfarrer Ludwig Hager schlug den Bogen nach Lourdes und hob hervor, dass viele Menschen nach dem Besuch des Wallfahrtsortes gewandelt in den Alltag zurückkommen. Charakteristisch für Christen wertete er, "das Leben immer gewandelt zu erleben und das anzunehmen, was Jesus uns gelehrt hat, sprich: füreinander in Liebe da zu sein." Ein Beispiel für diese Liebe sieht Ludwig Hager in den Einrichtungen in Heggbach: Hier würden Menschen, die Hilfe brauchen, liebevoll unterstützt.