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05.10.2021
Gästehaus St. Theresia, Eriskirch

Märchen und Musik zum Theresienfest

ERISKIRCH- Zum Theresienfest an Erntedank haben die St. Elisabeth-Stiftung und die Steyler Missionarinnen am frühen Sonntagabend ins Gästehaus St. Theresia eingeladen.

In der Kapelle des Gästehauses St. Theresia in Moos standen beim diesjährigen Theresienfest Märchen im Mittelpunkt, die Ute Kürzinger gefühlvoll vortrug. Foto: Sabine Ziegler / St. Elisabeth-Stiftung

Nach dem Gottesdienst mit Märchen als „Seelennahrung“ ­­­­­sowie musikalischer Umrahmung mit Klavier und Querflöte gab’s für die rund 40 Festgäste in Eriskirch-Moos im großen Saal des Gästehauses noch einen coronagerechten Stehempfang mit Imbiss.

Sr. Dorothee hieß die Besucher - darunter auch Stiftungsseelsorger Stefan Fischer aus Bad Waldsee - willkommen und gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass „unsere Kapelle nach langer Zeit endlich wieder einmal gut gefüllt sein darf“. Und dann standen im Kirchenraum zunächst Märchen zur Ehre der französischen Karmelitin Thérèse von Lisieux (1873-1897) im Mittelpunkt - gefühlvoll vorgetragen von Ute Kürzinger, die in den Vortragspausen an der Querflöte Andrea Bindhammer am Klavier begleitete.

Die Eucharistiefeier zelebrierte Pfarrer Andreas Meyer von der Klinikseelsorge Ulm. Anhand des Emil-Nolde-Werkes „Christus und die Kinder“ nahm Sr. Dorothee Bezug darauf, welche Eigenschaften von Kindern uns auch im höheren Alter noch gut zu Gesicht stehen würden. Und diese könnten durchaus auch in Kirche, Familie und Gesellschaft häufiger im Mittelpunkt stehen.

Die Heilige Theresia wurde 1923 selig- und 1925 heiliggesprochen und sie wird bis heute als Patronin der Weltmission verehrt. Zudem war sie erst die dritte Frau, die als Kirchenlehrerin Anerkennung fand, weiß Sr. Dorothee vom „Kleinen Weg“ beim Gästehaus St. Theresia.

Vor 92 Jahren hatten die Steyler Missionsschwestern ihr Werk in Moos am Bodensee begonnen. Seit acht Jahren gehört das Gästehaus St. Theresia zur St. Elisabeth-Stiftung - die geistliche Leitung vor Ort obliegt den Schwestern Dorothee und Bernadette. „Wir freuen uns über Gäste aus nah und fern, die bei uns Gastfreundschaft erleben möchten, Erholung und Erbauung suchen und sich für unser umfangreiches Kursprogramm interessieren, das reichlich Nahrung bereithält für Leib und Seele“, gibt die Schwester einen Ausblick auf das Jahr 2022 in Moos.