Schließen Menü
08.12.2016
Wohnpark St. Josef, Altshausen

„Ihr Dienst ist oft nicht sichtbar“

ALTSHAUSEN – Innerlich zur Ruhe kommen, sich auf den Advent einstimmen, gemeinsam singen und beim Brunch neue Kontakte knüpfen: Daran haben sich Anfang Dezember rund 60 ehrenamtlich Aktive erfreut. Die Leitungen des Wohnpark St. Josef in Altshausen und Wohnpark St. Martinus in Blitzenreute hatten ihre fleißigen Helferinnen und Helfer zur Adventsfeier in die Kapelle und das Café des Wohnparks St. Josef eingeladen.

Sie machen Ausflüge mit den Bewohnern. begleiten sie auf Spaziergängen, bringen viel Zeit zum Zuhören mit, organisieren lustige Strickrunden, bewirten im Wohnpark-Café oder halten Nachtwache bei Sterbenden: Die Ehrenamtlichen sind auf vielfältige Weise aktiv. „Ihr Dienst ist oft nicht sichtbar“, sagte Bettina Michelis, Leiterin des Wohnparks St. Josef in Altshausen. Im Namen der Bewohnerschaft, der Mitarbeitenden und der Leitung dankte sie den Helferinnen und Helfern für das, was sie zuverlässig und in aller Stille leisten.

Mit Gedanken über die Zeit hatte Claudia Ziegler, Leiterin des Wohnparks St. Martinus, die Gäste in der Kapelle eingestimmt. Die Leitungsteams beider Wohnparks trugen Textimpulse zu Advent und Weihnachten vor. Günther Wachter an der Gitarre und Reinhold Hartl am Akkordeon begleiteten das Fest musikalisch.

„Vieles könnten wir ohne die vielen helfenden Hände nicht anbieten“, sagte Koordinatorin Petra Berthold beim festlichen Brunch im Wohnpark-Café. Ganz besonders dankte sie Erna Graf, die über zwölf Jahre im Café bewirtet hat. „Ich hab’s gern gemacht“, sagte diese. Aus gesundheitlichen Gründen müsse sie nun leider ihr Ehrenamt aufgeben. Aber ins Wohnpark-Café werde sie auch weiterhin kommen – nun eben als Gast. Für ihren Einsatz bekam sie großen Applaus.

Einen kräftigen Beifall gab es auch für das Ehepaar Eleonore und Bernhard Petasch. „Die beiden sind seit 60 Jahren verheiratet und feierten dieser Tage Diamantene Hochzeit“, berichtete Berthold. Im Wohnpark St. Josef sind die beiden gut bekannt   durch die Auftritte beim monatlichen Geburtstags-Singen. Bernhard Petasch spielt zudem Akkordeon bei der Fasnet und beim Maibaumstellen. „Viel Glück und viel Segen“ sangen ihre Ehrenamtskollegen für sie.